Der erste Stop war kurz vor Buffalo als wir Kanada verließen und die Grenze der USA passierten. Ich sag euch, dass war ein heiden Spass. Wir mussten in einem Warteraum über eine Stunde warten, bis wir dann endlich aufgerufen worden sind. Dann wurden uns erstmal diverse Fragen gestellt, was wir denn in den USA machen wollen, wo wir wohnen werden, woher wir kommen, was der Grund sei, wann wieder wieder ausreisen und und und. Also ziemlich stressig. Als wir dann auch noch alle Fragen auf dem Fragebogen mit NEIN beantworten konnten, war es dann auch schon fast geschafft. Die Fragen waren doch schon sehr skuriel, zum Beispiel wurden wir gefragt ob wir Terroristen seien oder ob wir am Völkermord zwischen 1939 und 1944 in Deutschland beteiligt waren und sowas. Aber diese Fragen sollte man schon mit dem nötigen ernst beantworten, wer sich darüber lustig macht kann ganz schön Probleme bekommen. Naja, auf jeden Fall konnten wir dann endlich, nachdem wir fotografiert worden sind und die Fingerabdrücke abgegeben hatten, sowie nach einer kleinen Gebühr die Grenze nach 2 Stunden passieren.
Kaum in den USA angekommen, haben wir den ersten Stop unserer Rundreise erreicht. Buffalo, die Stadt an der Spitze des Eriesees. Haben dort nur einen kleinen Stop eingelegt, um uns das Zentrum der Stadt anzusehen. Da wir aber schon viel Zeit an der Grenze kaputt gemacht hatten und für uns die Stadt auch nicht so interresant war, haben wir uns nach weiteren 2 Stunden Aufenthalt in Downtown Buffalo wieder auf die Reise gemacht.
Nächster Stop war Syracuse. Weniger zum Anschauen, sondern eher um dort zu nächtigen. In der Nähe der Stadt, fanden wir ein günstiges Motel und haben nach kurzem überlegen auch gleich eingechecked. Am nächsten Morgen ging es in den frühen Morgenstunden, okay, den späten Morgenstunden aber doch sehr früh weiter non-stop nach New York.
Dann war es soweit, am 30. Dezember pünktlich um 15.00 Uhr zum einchecken in unser Hotel sind wir in Queens, einem bekannten Stadtteil von New York angekommen. Wer kennt King of Queens? Genau diese Serie spielt dort, allerdings haben wir leider nicht Doug Heffernan getroffen. Aber egal, wir machten uns auch ziemlich schnell auf den Weg mit der U-Bahn nach Manhatten. Ja, richtig gehört, Manhatten der absolute Wahnsinn, einfach gigantisch. Und dann ist man mal in einer der größten Städte der Welt und wen trifft man da? Stundenten aus Furtwangen. Okay, ehrlich gesagt haben wir ja ausgemacht das wir uns dort treffen, aber das wir uns wirklich in einer Millionenstadt gefunden haben, respekt. Folgende Bilder geben euch schon mal einen kleinen Einblick der Stadt New York, aber werde auch noch einen extra Post über die einzelnen Städte schreiben. Dieser Post erzählt jetzt nur mal von unserer Rundreise.
Nach New York ging es dann am Nachmittag des 2. Januars weiter nach Boston. Boston liegt etwa 4 Stunden Autofahrt Nord-Östlich von New York und ist die größte Stadt des Bundesstatts Massachusetts. Hier haben wir die Nacht wieder in einem günstigen Motel verbracht, bevor wir am nächsten Tag die Stadt mit einem "Trolly Bus" angeschaut haben. Die genannten Trolly Busse sind halt so Busse, die extra die Touries durch die Stadt kutschieren und zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Stadt etwas sagen. Natürlich sagen die Busfahrer etwas über die Sehenswürdigleiten und nicht der Bus.
Eigentlich ist das mehr was für Rentner, aber bei einer gefühlten Außentemperatur von -9°F (das sind ca. -23°C) waren wir dann doch froh im warmen Bus sitzen zu dürfen. Klar konnte man dann auch überall aussteigen und Bilder machen. Letztendlich war es doch sehr amüsant und wir haben sogar mehr über die Stadt Boston erfahren, als in einer der anderen Städte die wir besucht hatten.
Nachdem wir dann den gesamten Tag in Boston verbracht hatten, machten wir uns gegen den Abend wieder auf den Weg um etwas unserem nächsten Ziel näher zu kommen. Und das war Montreal, welches wieder in Kanada liegt. Doch da es doch schon sehr spät wurde, entschlossen wir uns in Burlington, etwa 1,5 Stunden von der kanadischen Grenze entfernt, zu übernachten. Schon morgens um 9.00 Uhr saßen wir wieder im Auto um rechtzeitig in Montreal anzukommen. Doch davor wieder die Grenze... Aber nach Kanada zurück hatten wir absolut keine Probleme, wir wurden nur gefragt wieviel wir eingekauft haben und das wars. Da denk man sich so: "Endlich wieder normale Leute!" Gegen Mittag den 4. Januar waren wir dann schon in Mitten von Montreal. Dort haben wir uns zunächst Downtown angeschaut und dann in ein Hotel eingechecked. Hier hatten wir extrem viel Glück, das war genau so teuer wie die Herberge aber wesentlich sauberer und besser. Nur habe ich mich mit meinem Auto festgefahren auf dem Hotelparkplatz, da er nicht geräumt war. Aber auch das Problem war dann auch nach einer Stunde erledigt, als sie dann endlich angefangen haben zu bahnen.
Am nächsten Tag haben wir dann noch die Altstadt von Montreal und den Hafen angeschaut, den "Parque Olympique" wo die Winterspiele 1976 stattfanden, sowie den Berg "Mont Royal" von dem man einen wunderbaren Blick über Montreal hat, wenn das Wetter mitspielt natürlich.
Gegen 17.00 Uhr haben wir dann wieder Montreal verlassen, um unser letztes Ziel anzusteuern. Ottawa, die Hauptstadt von Kanada. Sie liegt nur etwa 2 Stunden Autofahrt von Montreal entfernt und ist sehr sehr teuer. Denn wir haben über zwei Stunden zusätzlich gebraucht, bis wir ein Motel oder Herberge gefunden hatten, was unser Budget noch zugelassen hat. Aber auch das war dann geschafft und wir konnten uns aufs schlafen vorbereiten.
In Ottawa ist natürlich das sehenswerteste das Parlament, das doch sehr mittelalterlich gebaut ist. Aber außerdem gibt es dann auch schon nicht mehr viel besonderes in der Hauptstadt von Kanada. Daher nahmen wir zunächst an einer Führung durch das Parlament teil, was doch sehr interessant war. Wir konnten sogar den Stuhl der Königin sehen, nur Probeitzen war verboten. Naja, danach sind wir noch ein bisschen durch die Innenstadt gelaufen, aber wie gesagt, wirklich viel gab es dort nicht mehr zu sehen. Daher sind wir auch schon bei Zeiten, war glaub so gegen 16.00 Uhr, ins Auto gestiegen und in Richtung Waterloo gefahren.
Zwischedurch haben wir dann noch in Kingston angehalten und unsere Tour mit einem richtig deftigen Abendessen abgeschlossen. Mit vollem Bauch sind wir dann non-stop durchgefahren und waren am 6. Januar um 23.00 Uhr wieder heil und in einem Stück zurück in Waterloo angekommen.
Diese doch schon sehr große Tour war letzendlich ein super Erlebniss, in dem wir sehr viel gesehen haben und auch viel Spass dabei hatten. Unsere Erlebnisse und Eindrücke zu den einzelnen Städten, schreibe ich vielleicht nochmal in einem seperaten Post. Dieser handelt jetzt nur mal von der gesamten Tour, damit ihr wisst wo wir denn überall gewesen sind.
Tourdaten:
8 Übernachtungen
5 große und bekannte Städte von Nordamerika angeschaut
7 Staaten der USA und 2 Provinzen von Kanada durchquert
3039,2 km mit dem Auto zurückgelegt und das ohne irgendwelche Probleme. Hätte ich ja nie gedacht, dass das mein Auto noch mitmacht. Auch Daniela hatte zuerst Zweifel, da ich ein ganzes Werkzeug Sortiment von Viessmann mitgenommen hatte für den Notfall. Aber habe nix davon gebraucht, unglaublich!
31°C Temperaturunterschied miterlebt. Sowei Sonne, Schnee und Regen.
Wieviel Höhenmeter Unterschied wir hatten, weiss ich nicht aber waren bestimmt auch ein paar Meter.
Also dann, hoffe ich konnte euch mal wieder etwas schönes in meinem Blog erzählen und hoffe ihr hattet auch Spass dabei es zu lesen...
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